Mittwoch, 25. Februar 2009

Coraline: Filmkritik (naja, Kritik kann man das nicht nennen, aber egal)

Letzte Woche waren wir dann endlich im neuen Film der Macher von Nightmare before Christmas: Coraline. Und das ganze auch noch in der Version 3D. Auch wenn ich das ständige Gucken durch die 3D-Brille etwas anstrengend finde und sich die Augen beim Abnehmen dieser fühlbar entspannen, war es doch mal was anderes und insgesamt hat mir der Film auch gut gefallen hat. Er ist jetzt nicht so das riesen-super-duper-musst-du-gesehen-haben-Event, aber die Geschichte ist orginell und nett erzählt. Und für einen Kinderfilm an manchen stellen durchaus gruselig (Knöpfe in die Augen nähen *schauder*).


Er handelt von Coraline, die mit ihren Eltern in ein abgelegenes Haus zieht in einer gruseligen Gegend umgeben von merkwürdigen Hausmitbewohnern. Außerdem gibt es da noch den Nachbarsjungen mit seiner Katze, der ihr anscheinend nachspioniert und für ihren Geschack einfach zu viel redet. Mich erinnert dieser Nachbarsjunge schrecklich an Carsten - durch sein Aussehen, nicht durchs Reden.
Coralines Problem ist nun, dass ihre Eltern ihr einfach keine Beachtung schenken. Eines Nachts findet sie eine versteckte Tür durch die sie in ein fast identisches Haus gelangt, indem jedoch alles positiv ist und in dem ihre Eltern, die sich als ihre anderen Eltern vorstellen und statt Augen Knöpfe haben sie umhüddeln und umtüddeln, ihr tolles Essen kochen und einen wunderschönen Garten widmen und wo sie die Nachbarn mit ihr gewidmeten Shows überraschen. Die Nacht schläft sie ein in -nennen wir es- Haus 2... und wacht zu ihrer Enttäuschung in Haus 1 wieder auf. Das geht 2 oder 3 Nächte lang so.. bis sich herausstellt, dass vielleicht doch nicht alles so toll ist, wie es scheint. Die andere Mutter möchte, dass Coraline für immer bei ihr bleibt und ihr zum Zeichen dessen Knöpfe in die Augen nähen. Das findet Coraline jetzt gar nicht mehr so toll und versucht zu fliehen, woraufhin sie die andere Mutter, die sich als böse Hexe entpuppt in eine Kammer sperrt, wo sie die Seelen von 3 Kindern trifft, die eben dies mit sich machen ließen. Und es beginnt das Spielchen Coraline - mit des Jungen Katze, die sich in beiden Welten bewegen und in Welt 2 sprechen kann - gegen Hexe. Der Einsatz der Hexe: Freiheit für die Seelen der Kinder, für Coraline und für ihre Eltern (die sie in der Zwischenzeit entführt hat). Der Einsatz von Coraline: Ihre Augen bzw. die Möglichkeit für die Hexe, ihr Knöpfe in die Augen zu nähen. Das Spiel: In jedem der Werke, die die Hexe für Coraline geschaffen hat, ist das Auge eines Kindes versteckt. Diese muss Coraline finden und zusätzlich ihre Eltern. Was ihr natürlich am Ende auch gelingt mithilfe der Katze und des Nachbarjungen. Und am Ende sind ihre Eltern, die Notiz von plötzlichem beruflichen Erfolg vernommen haben, auch wieder besser drauf und es gibt ein hübsches Fest mit allen Nachbarn und alle sind glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen