Dienstag, 20. Mai 2008

Warten auf Godot oder Hier gibt's tatsächlich noch Gentlemen

Hallo ihrs,
gestern abend war ich in der Stadt (naja, nicht wirklich in der Stadt, also im Zentrum, sondern in der Straße Caranza, die die Hauptstraße Richtung Zentrum darstellt) um mich nach Spanisch-Kursen zu erkundigen. Zuerst muss ich mal sagen, dass es hier nicht viele Leute gibt, die Spanisch-Kurse belegen wollen (die Stadt läuft nicht gerade über vor Ausländern) und daher alle Kurse Einzelkurse sind, also Schüler und Lehrer. Das ist wahrscheinlich nicht so unterhaltsam, aber ich hoffe mal, wenigstens effizient (kann mir mal jemand den Unterschied zwischen effektiv und effizient erklären?). Außerdem ist es hier nicht so wirklich normal, konkrete Informationen übers Internet zu verbreiten. Versucht mal sowas wie Spanisch+San Luis Potosi in Google einzugeben und dann konkrete Infos zu finden, keine Chance. Man muss einfach Glück haben und genügend Leute fragen und die Augen offen halten. Also hier die Ergebnisse meiner bisherigen Untersuchungen:
Am Sprachenzentrum der Universität (im Zentrum) gibt es Spanisch-Unterricht. Das erste Packet umfasst 20 Stunden und kostet 2000 Pesos (Umrechnungskurs: 1 Euro = 16 Pesos). Die nächsten Packete umfassen jeweils 10 Stunden und kosten 1000 Pesos. Also ca. 6 Euro pro Stunde. Dazu kommt das Unterrichtsmaterial: Das benötigte Buch reicht für 40 Stunden und kostet 450 Euro. Jorge und Pily meinten, 100 Pesos pro Stunde sei nicht gerade günstig, aber immerhin ist es Einzelunterricht, dementsprechend sei das okay. Das denke ich auch. Gut bei diesem Konzept ist auch, dass man jeden Termin seperat absprechen kann, was bei diesem Laborzeitplan hier von entscheidendem Vorteil ist. Außerdem ist es ab Anfang Juni möglich, auch Samstags Unterricht zu nehmen (momentan haben die Lehrer alle Samstags zu tun), was ein weiterer klarer Vorteil ist.
Soweit zum Unterricht am Sprachenzentrum. Weitere (theoretische) Möglichkeit:
Die Berlitz-Sprachschule in der Carranza. Dort war ich gestern abend und hab mich auf Anhieb wohlgefühlt. Man betritt einen Raum und hört und sieht Menschen, die die eigene Sprache sprechen. Heimat :). Ich hab sogar jemanden getroffen, der aus Bielefeld kommt (jaja, ich weiß, Bielefeld gibt's doch gar nicht). Aber für diejenigen, die es nicht wissen: Bielefeld ist ca. 120 km von meiner Heimatstadt entfernt und einer meiner Exfreunde kommt aus Bielefeld. Da fühlt man sich doch gleich daheim. Natürlich auch im Berlitz Einzelunterricht, allerdings zu etwas anderen preislichen Konditionen: Ein Level umfasst 32 Stunden.... und, und jetzt haltet euch fest, kostet ca 1000 Euro (!!!!!!!!). Und dazu kommt das Buch, das auch nicht ganz billig ist. Obwohl es mir im Berlitz auf Anhieb gefallen hat, so viel Geld hab ich dann doch nicht. :(
Dritte Möglichkeit: Quick-Learning. Ist mehr oder weniger direkt gegenüber vom Berlitz und auch dort hab ich gestern abend vorbeigeschaut. Und hab Perla getroffen (meine Bürokollegin, die dort Englisch-Unterricht nimmt). Dort gibt's es normale Spanisch-Kurse, die als Semi-Intensivkurse jeden Wochentag (Mo-Fr) sind und täglich 1,5 Stunden dauern. Dieser Kurs kostet ca. 100 Euro pro Monat und das Unterrichtsmaterial ist im Preis enthalten. Außerdem gibt es ein Internet-Portal mit Übungen. Das Problem: Ich wäre die einzige Schülerin, deshalb kann es passieren, dass ich letztendlich doch mehr bezahlen muss. Das muss ich direkt mit der Direktorin klären, die allerdings erst Mittwoch (also morgen) wieder da ist. Morgen abend weiß ich also mehr. Quick-Learning hätte im Vergleich zum Sprachenzentrum den Vorteil, dass es wesentlich näher ist, allerdings ist es nicht so international wie das Berlitz *schnöff*. Aber was soll's, man kann halt nicht alles haben...
Ich glaube, es gibt auch noch ein Institut, das sich White-Learning nennt, aber das muss ich noch näher erforschen. Soweit zu meinen Spanischkurs-Entwicklungen.
Mhm, mir fällt gerade auf, dass dieser Post bis jetzt noch nicht allzu viel mit seinem Titel zu tun hatte, daher sollte ich das wohl mal ändern: Als ich aus dem Quick-Learning kam, war es schon ziemlich spät und da ich noch zum Sport wollte, wollte ich den Bus nehmen (die Carranza entläng fährt die R23, die bis zum Oxxo in meiner Nähe fährt). Die dumme 23 hat aber nicht gehalten. Da war ich so stinkig, dass ich beschlossen habe, bis zum HEB zu laufen und dort den Bus zu nehmen. Dann war ich allerdings noch einkaufen (aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und daher hatte ich Glück und es gab endlich wieder Guaven (nachdem ich es 2 mal vergeblich versucht hatte), ich liebe Guaven, yammy) und als ich aus dem HEB kam, war es so gegen 22.15 Uhr. Und es fuhren auch noch Busse. Jede Menge. Merkwürdiger- und unangenehmerweise allerdings alle IN DIE FALSCHE RICHTUNG. Das mussten auch die beiden Typen (Ricardo und Lalo, wie sich später herrausstellte) feststellen, die mit mir zusammen an der Haltestelle standen. Wir sind dann ins Gespräch gekommen (natürlich über den Bus) und haben festgestellt, dass Ricardo und ich mehr oder weniger in der gleichen Gegend wohnen. Nachdem es dann offensichtlich war (so gegen 22.45 Uhr), dass kein Bus mehr kommen würde, sind wir dann zusammen gelaufen, was ziemlich unterhaltsam war. Und wie sich das für einen mexikanischen Gentleman gehört, hat er mich sogar an meiner Haustür abgeliefert. KRASS, oder? Aber hier sind die Männer sowieso viel im höflicher im klassischen Sinne. Türen aufhalten ist eine Selbstverständlichkeit, ebenso solche Dinge wie, dass die "Dame" auf der Innenseite des Bürgersteigs zu gehen hat u.a. Daran muss man sich als Deutsche erstmal gewöhnen (allerdings fürchte ich, dass es in die andere Richtung wesentlich schwieriger werden wird ;) ).
Und dann kam ich nach Hause und stellte fest, dass Tere nicht nur meine helle Wäsche wie versprochen gewaschen hatte (den Tag vorher gab es Probleme mit der Waschmaschine bzw. mit der Wasserpumpe und dann konnte ich nicht waschen, weil sich erst die Erde im System setzen musste), sondern sie auch aufgehängt und wieder abgehängt hatte und auch meine dunkle Wäsche gewaschen hatte. Eigentlich hatte ich ihr aus dem Supermarkt Schokolade mitgebracht, aber jetzt muss ich mir wohl was Besseres überlegen.
Fantasie ist gefragt, oh je.
So, jetzt muss ich aber wirklich noch was arbeiten, hab eben eine halbe Ewigkeit im SEM-Lab verbracht (bin einmal komplett eingefroren) und muss nachher noch mal hin und meine zu lesenden Paper warten.
Liebe Grüße, eure Jessi
P.S: Mein Sonnenbrand wird besser, ich kann mich jeden Tag mehr bewegen :)

Montag, 19. Mai 2008

Spreche Deutsch?

Gerade habe ich den ersten Post nochmal gelesen und dabei ist mir aufgefallen, dass die deutsche Entsprechung für Supervisor der Betreuer ist. Mann, mann, mann, mein Deutsch ist auch nicht mehr das, was es mal war. Letzte Woche Donnerstag hab ich ca. eine halbe Minute gebraucht (gefühlte drei) bis mir wieder eingefallen ist, dass das deutsche Wort für bancetta Bürgersteig ist. Und das lag nicht daran, dass ich nicht gewusst hätte, was es ist. Wenn das so weiter geht, muss ich in 'nem halben Jahr DEUTSCH-Unterricht nehmen...
P.S: Mittlerweile ist das ganze Pan gegessen, Selbstbeherrschung war noch nie meine Stärke :)

Pan de Pulque oder Ein unerwartetes Geschenk

Hallo Leute,
eigentlich hab ich nicht so viel Zeit, deshalb will ich mich kurz fassen. Aber soeben habe ich ein Geschenk bekommen und das hat mich so gefreut, dass ich es kurz erwähnen wollte. Und zwar hat mir Alicia (eine unserer Technikerinnnen) etwas mitgebracht. Alicia kommt ursprünglich aus Santillo (die gleiche Gegend, aus der auch Jaime kommt) und war wohl übers Wochenende zu Hause. Jedenfalls hat sie mir ein Pan de Pulque (ein süßes Brot) mitgebracht, dass dort eine Spezialität ist. Ich hab sie eben auf dem Flur getroffen und da hat sie es mir gegeben. Dazu muss ich noch erwähnen, dass wir eigentlich noch nicht so richtig viel miteinander zu tun hatten. Aber das macht es ja nur um so lieber von ihr, oder?
Zugegeben: Ich hab auch schon fast die Hälfte gegessen (ca. 1000 (!) kcal, ich hör den Fitnessclub rufen, schnöff).
So, jetzt wieder zurück zur Arbeit, jede Menge Paper wollen gelesen und analysiert werden. Heute morgen war ich im Lab beim Raman-Spektroskopieren und ...
Nein, jetzt wird gearbeitet, den Rest erzähl ich wann anders.
Macht's gut \o

Freitag, 16. Mai 2008

Mir ist langweilig ! ... also erzähl ich euch was

Hallo,
heute bin ich mal produktiv bzgl. des Bloggens (was bedeuted, dass ich nicht sonderlich produktiv bzgl. anderer Dinge bin). Hab die Woche aber auch genug gearbeitet. Außer Dienstag (?) war ich jeden Tag von ca. 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends am Institut (ausgenommen die 2 Stunden Mittagspause von 14 bis 16 Uhr).
Am Montag sollte endlich der langersehnte erste Tag im Lab (=Labor) sein. Freitag hatten wir (= mein Betreuer Pepe und ich) die beiden erforderlichen Lösungen hergestellt um ungedopte und Ni-gedopte Nanoröhrchen zu synthetisieren und Montag morgen sollte es dann losgehen. Ausgemacht war 9 Uhr, Pepe erschien so gegen 11. Nachdem wir alles aufgebaut hatten und alle Probleme gelöst hatten (so dachten wir), stellten wir fest, dass das Herzstück des Aufbaus nicht funktionierte. Nach einigem hin und her war auch klar warum: Die Steckdosen funktionierten nicht. Dazu muss man sagen, dass der Sonicator des Sprayers 220V Netzspannung benötigt und damit spezielle Steckdosen (Standard in Mexiko sind 110V). Nun arbeiten wir momentan noch im Sol-Gel-Lab, dass ganz neu ist und niemand hatte die Steckdosen bisher benutzt. Also mussten erstmal die Menschen von der Instandhaltung verständigt werden. Als dann tatsächlich alles lief, war es so spät, dass wir abgebaut haben und nach Hause gegangen sind. Es war 21 Uhr.
Daher ging es dann letztenendes doch am Dienstag morgen los, diesmal mit nur einer Stunde Verspätung seitens Pepe. Ein Sample haben wir dann auch hinbekommen. Ein sehr schönes Exemplar sogar. Und sozusagen als Belohnung und weil ich die Nase voll hatte, hab ich mir ein paar Leute zum ins Kino gehen gesucht. Das erste mal Kino seit ... ich weiß nicht, wie vielen Monaten. Wir waren in Iron Man. Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise kein Fan dieser Comic-Superhelden-Verfilmungen bin (ausgeschlossen natürlich X-Men, der nun wirklich vom Feinsten ist), aber Iron Man kann ich wirklich nur empfehlen und das nicht nur wegen des Hauptdarstellers. Ich hab mich noch den Rest des Abends über den Film freuen können.
Und Mittwoch morgen dann wieder ins Labor. Beim Aufbauen (unbeaufsichtigt) hab ich auch prompt mein erstes Glasteil zertrümmert, wobei das 'zertrümmert' wörtlich zu nehmen ist. Von der einen Hälfte sind nur noch nicht rekonstruierbare Glassplitter übrig. Das kommt daher, dass dieser Sprayer zur Hälfte aus Glas und zur Hälfte aus schweren Metallteilen besteht, eine tödliche Kombi. Besonders ärgerlich war, dass wir für dieses Teil keinen Ersatz haben und die Reparatur einige Zeit dauern wird. Daher müssen wir halt ohne arbeiten und nicht ganz so reine Proben in Kauf nehmen. Letztenendes konnten wir dann aber 3 Proben herstellen (für einen Tag ziemlich gut, vor allem für den Anfang) und den letzten Durchgang hab ich mehr oder weniger alleine gemacht. Auch meine ersten SWCNTs hab ich extrahiert (Frimelarbeit, ...) und es sind sehr hübsche dabei. Bis wir danach alles sauber hatten, war es wieder 21 Uhr.


Pepe war dann auch so zufrieden mit meiner Arbeit, dass ich Donnerstag morgen alleine aufbauen und starten durfte. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, bin ich, nachdem alles PERFEKT aufgebaut war [ich war so stolz :( ], mit dem Schraubenzieher abgerutscht (bei der letzten Umdrehung der letzten Schraube) und hab einen winzigen, aber wichtigen Teil des Sprayers erwischt. *schnöff* toc, toc, toc. Hugo, Grisel, Ferdinando, Daniel (Das sind unsere Techniker), ich hab euch was zu beichten.... Dabei muss ich so deprimiert geguckt haben, dass Daniel (mit der Betonung auf der letzten Silbe) sich zu einem Kommentar wie 'Hey, bitte nicht weinen' genötigt fühlte. Naja, zum Glück hatten wir noch einen Sprayer und ich musste halt alles nochmal aufbauen. Insgesamt hat mich der ganze Aufbau dann 3 Stunden gekostet. Aber wenigstens war der erste Durchgang schon wieder am Abkühlen, als Pepe dann da war und wirklich Ärger hat's nicht gegeben. Ich glaube, den meisten Leuten hab ich eher ein bisschen Leid getan. Manche Tage laufen aber auch einfach nicht so, wie sie sollen. Aber auch gestern war es dann wieder 21 Uhr als ich hier raus bin. Ergebnis: Ein kaputter Sprayer und immerhin 2 Sample, aber schön sind sie nicht. Gestern haben wir die N-gedopten gemacht und die Ausbeute ist dort immer sehr gering. Also müssen wir (da das Lab heute von Bernabe besetzt ist) nächste Woche noch mal ran. War dann gestern endlich mal wieder im Studio (das erste Mal diese Woche). Zwar nur für eine halbe Stunde (es schließt um 22 Uhr), aber immerhin. Manchmal muss das einfach sein! Und danach: DUSCHEN! und HAARE WASCHEN!!! Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal Haare waschen so genossen habe. Ich hab dann auch nur aufgehört, weil sonst die Duschwanne übergelaufen wäre. Nach fast einer Woche im Lab fühlt man sich nämlich nur noch eins: dreckig! Es ist heiß. Draußen auf dem Flur ist es staubig, da dort gebaut wird. Draußen vor dem Fenster (andere Seite des Labs) ist es staubig, da auch dort gebaut wird. Drinnen ist es staubig, da man die Fenster aufhat, da es warm ist. Im Labor arbeitet man natürlich mit langer Hose, geschlossenen Schuhen, Labcoat (wer die Adresse hat: es gibt dazu ein Bild), und mindestens Latexhandschuhen. Dazu kommt die Zeit mit den großen, langen, dickwandigen Chemikalienhandschuhen und der Atemmaske (Ich muss unbedingt jemanden bitten, ein Foto zu machen). Und unter dieser Maske schwitzt man noch mehr. Und da sie noch neu war [Montag nachmittag gekauft, extra für mich und mein kleines Gesicht (ich weiß gar nicht, wie die ganzen Leute hier mit Masken in M arbeiten können)], hatte sie natürlich noch diese typische pulvrige Neukonsistenz, die das Tragen nicht angenehmer macht. Also zusammenfassend: Ich hab mich gefühlt wie das Chemical-Hazard-Monster :) und jetzt fühl ich mich seit Tagen endlich mal wieder wie ein Mensch. Das scheint man mir auch anzusehen, Kommentar von einem Kollegen heute: 'You look especially beautiful today'. Na, das freut doch: Das Kompliment zum Wochenende :) . Ach ja: besagter Kollege ist verheiratet, also nichts falsches denken!
So, eigentlich hab ich jetzt erstmal genug geschrieben. Fürs Wochenende steht auf meiner Liste: 'Charlie y Lola' gucken. Das ist eine Cartoon-Serie hier in Mexiko und Jaime hat mir eine DVD ausgeliehen, nachdem wir seit mehreren Tagen den Teil der Mittagspause, in dem wir nicht gegessen haben, damit verbracht haben, uns im Internet TV-Serie und Lieblingscomics und sowas anzugucken.


Bin mal gespannt, scheint lustig zu sein. Ich erzähl euch nächste Woche, ob man es empfehlen kann.
Bis dahin (für die Leute, die ihr Wochende gerne damit verbringen, durch die Gegend zu surfen) kann ich aber schon mal ein paar Links posten, die ich so gefunden habe (oder auch schon vorher kannte):
1. Die Adresszeile erklärt's:
http://www.calvin-und-hobbes.com/zitate.html
2. Für Garfield-Fans: Ziemlich cool, ziemlich verstörend, zu viel davon macht depressiv:
http://garfieldminusgarfield.tumblr.com/
3. Mein Lieblingswebcomic [Willkommen im Club, Jorge :)]. Wichtig: Lest mehr als nur den ersten, der Spaß kommt beim Lesen:
www.questionablecontent.net
(! nicht .org, das ist etwas mehr questionable ;) )
4. Lustig, man kann Calvin und Hobbes auch verstehen ohne die Bilder, nur mit den Texten:
http://www.s-anand.net/calvin_85.html

So, nun reicht's aber wirklich. Gerade hat's auch mal aufgehört zu regnen, also Zeit nach Hause zu fahren. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende \o.

Auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Person

Hallo Fränky,
hier kommt also dein ganz persönlicher Post :) Wie schon gesagt: Ich werde versuchen, den Blog einigermaßen aktuell zu halten und auch regelmäßig Bilder ins Netz zu stellen (ihr wisst ja, wo). Ich geb' dann hier Bescheid, wenn es neue Bilder anzuschauen gibt.
Ich wünsch euch guten Appetit und ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße,
eure Jessi

Ein bisschen allgemeine Infos zu diesem Blog

Hallo ihrs,
nachdem ich gestern spontan mit diesem Blog angefangen habe, sollte ich vielleicht ein bisschen was Einleitendes sagen: Ich schreibe diesen Blog teilweise für mich (da ich einfach zu faul bin, Tagebuch zu schreiben) und teilweise für meine Freunde und Familie, da ich für 'nen Haufen langer Mails momentan keine Zeit hab und ich so einfach ein bisschen frei von der Leber erzählen kann, was so passiert. Daher werde ich diese ganzen trivialen Kleinigkeiten einfach hierhin schreiben und wer mag kann sie lesen und gerne Kommentare abgeben. Wer Lust hat, kann mir natürlich auch gerne 'ne Mail schreiben (und ich werde sie auch beantworten :) ). Natürlich können auch andere Leute gerne diesen Blog lesen (wen es interessiert). Vielleicht finden sich ja auf diesem Weg Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Lust haben, sich darüber auszutauschen.
Herrje, und es sollte doch nur ein bisschen allgemeines Blabla werden :)
Um das jetzt nochmal zusammenzufassen: Viel Spaß beim Lesen und an meine Leute zu Hause: Ich vermisse euch !

Donnerstag, 15. Mai 2008

Donnerstag abend, 21 Uhr und ich sitze im Büro, fast wie zu Hause ...

Es ist jetzt 20.55 Uhr und ich sitze im Büro und warte auf Pepe (meinen Supervisor), der mich mit in meine Richtung nimmt, wenn er nach Hause fährt. Denn es regnet und vor allem ist es dunkel, die Camino de la Presa (die Straße zum Institut) hat keine Laternen und mein Fahrrad kein Licht. Das hat mir zwar schon bei meiner ersten nächtlichen Fahrt einen neuen Freund beschert (und Freunde bei der lokalen Polizei kann man ja immer gebrauchen ;) ), aber die Erfahrung muss ich nicht wiederholen. Also wird der Drahtesel wohl eine weitere Nacht am Institut verbringen müssen (ich glaube, so langsam gewöhnt er sich dran).
Mhm, soviel zum Thema Einleitung. Also, für den Fall, dass diesen Blog Leute lesen, die mich nicht kennen: Ich heiße Jessica, bin 25 Jahre alt, studiere Diplom-Physik und bin seit 3 Wochen und 2 Tagen San Luis Potosi (Stadt) in San Luis Potosi (Staat) in Mexiko, am IPICyT (Instituto Potosino de Investigacion Cientifica y Technologia) tätig, um dort einen Teil meiner Diplomarbeit zu schreiben. Und jetzt steht Pepe vor der Tür und will los. Bis demnächst ...