Hallo ihrs,
heute ist Sonntag, der 11. Januar 2009 und ich sitze bei uns im neuen Haus und schreibe. Letzte Nacht ist meine Thesis fast fertig geworden, es fehlt noch ein Bild und ich muss noch rausbekommen, wie man Latex dazu bringt, dass es auch auf der ersten Seite eines Kapitels Kopf- und Fußzeile anzeigt. Falls jemand auf die Schnelle Bescheid weiß, scheut euch nicht, einen Kommentar diesbezüglich zu hinterlassen. Freitag Nacht hab ich Martin eine Mail geschickt mit der bis dahin letzten Version, ich hoffe, er guckt während des Flugs drüber. Morgen ist er in San Luis und Nachmittags wollen wir diskutieren. Hoffentlich gibt es nicht mehr allzu viel zu meckern, ich hab ein bisschen Muffensausen. Na, wird schon.
Am Montag sind wir aus Sinaloa zurückgekommen. Pedros Mutter, Vater, sein jüngerer Bruder Naio, sein älterer Bruder mit Frau und Töchtern und seine Schwester mit Tochter sind nach Michoacan gefahren und haben uns in Guadalajara am Busbahnhof abgesetzt. Gefahren sind wir mit einem Auto und einem Camionetta (Pick-up). Pedro, ich, die Tochter der Schwester und ... (weiß der Himmel, wer) sind hinten im Pick-up gefahren, auf 3 Fenstergittern und einer Matratze, umringt von Gepäck. Es war furchtbar warm und recht stickig, aber durchaus gemütlich hintendrin und ich hab fast die ganze Zeit über geschlafen :). Hier ist ein Foto, als wir Mittags an einer Tanke Rast machen:
Von Guadalajara aus haben wir dann den Bus genommen (diesmal hab ich auch ohne Probleme Studentenrabatt bekommen, was mich wieder ein bisschen mit den mexikanischen Busgesellschaften versöhnt hat, auf der Hinfahrt hab ich keinen bekommen und hab mich extrem geärgert) und waren so gegen 21 Uhr in San Luis. Ich hab wieder fast die ganze Reise geschlafen und war dann den Abend so platt... . Und dann hatte ich 2 Tage lang Kopfschmerzen. Pedro meinte, das käme vom Höhenunterschied, 2000 m innerhalb weniger Stunden, aber so richtig glaub ich nicht dran. Ist aber auch egal. Jedenfalls war ich froh, wieder zu Hause zu sein, auch wenn Sinaloa schön und Silvester und Neujahr bei diesen Temperaturen zu verbringen durchaus interessant war. Wenn meine Thesis Mittwoch bei der Post ist, werde ich erstmal über diese Woche bloggen, aber dafür brauch ich ein bisschen Zeit. So, unser Vermieter ist jetzt fertig damit, den Boiler zu reparieren, d.h. ich kann das erste Mal seit wir umgezogen sind, wieder heiß duschen. Was ich jetzt auch machen und ausgiebig genießen werde.
Bis bald, eure (gleich wieder mit frisch gewaschenen Haaren) Jessi
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Rückfahrt von Sinaloa: Rast an einer Tanke
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